Category archives: IT

Die Langsamen werden verlassen – Architektur und Betrieb sozialer Netze

Auch die Woche vor der Medianight war ich schonmal zu einer Vortragsreihe an der HdM. Thema: Architektur und Betrieb sozialer Netze. Oder präziser und knapper ausgedrückt: Performance.

Neben vielen lustigen Highlights gabs auch für den geneigten (Medien-)Informatiker einiges, was man aus den Vorträgen mitnehmen konnte.
Ich will hier jetzt gar nicht alles aufzählen. Ihr könnt Euch das ganze auf der Website meines ehem. Studiengangs unter http://days.mi.hdm-stuttgart.de/ einfach nochmal live anschauen.

Ok, vielleicht noch paar Punkte als Appetizer:

  • Wer hätte gedacht, dass durch die hohe Anzahl der Zugriffe auf die Benutzerbilder bei Xing die Festplatten nur eine ganz kurze Lebensdauer haben und daher dort stattdessen Solid State Disks eingesetzt werden?
  • WIe lange dauerte es, die Bilder im StudiVz auf einen anderen Server umzuziehen (Antwort: 2 Monate Kopierdauer!!!)
  • Warum ist Normalisierung von Datenbanken aus Performancegründen kein guter Ansatz?
  • Wo hält man die Datenbank für Lesezugriffe? (Antwort: am besten direkt im Speicher, z.B. mittels memcached
  • Wie schafft man 50 Releases im Jahr?
  • Wo steckt das größte Potential zur Performanceoptimierung? Am Client oder am Server?
  • Welches bekannte Unternehmen führte seine Vorstellungsgespräche anfangs bei McDonalds durch
  • Wie partitioniert man Datenbanken über mehrere Server?

Interesse geweckt? Dann schaut doch einfach mal in die Vorträge.

Ich fands auf jeden Fall so interessant, dass ich mir fest vorgenommen habe, auch bei den nächsten Vortragsreihen wieder an Bord zu sein. Werde das nächste mal dann vor der Veranstaltung drauf hinweisen :-)

SOA in der Automobilindustrie

Wer immer schonmal wissen wollte was ich den ganzen Tag so tue kann das in einem Artikel der Computerwoche nachlesen ;-)

Warum IT-Großprojekte häufig kentern…

Roland Berger hat eine Studie über “Lauch Management” und das Scheitern von IT-Großprojekten veröffentlicht.
Ich finde es ja sehr interessant mal einen Artikel zu dem Thema Großprojekte zu finden – und zum einen die Konsequenzen des Scheiterns, zum andern aber auch die folgenden 5 beschriebenen Leitsätze gegen das Scheitern zu lesen:

  1. Gut ausgebildete Mitarbeiter und eine integrierte Gesamtplanung inkl. Soll/Ist-Abgleich, Risikomanagement, Ressourcenmanagement, Top-Management-Reporting sowie Schnittstellenmanagement.
  2. Offener und erlicher Umgang mit den Erwartungen des Kunden (keine Best-Case-Szenarien)
  3. Projektzerteilung in kleinere Arbeitspakete
  4. Vorziehen von bereits ausgereiften Technologien anstatt jedem Trend nacgeben zu wollen
  5. Geregelte Kommunikations- und Entscheidungswege innerhalb des Projekts

Wer mehr wissen will – einfach in den Artikel schauen.
Was mich am meisten freut ist das die vorgeschlagenen Leitlinien in meinem Projekt schon immer so umgesetzt werden. Wir scheinen da also alles richtig zu machen!

via blog.kunzelnick.de

DRM am Ende…

drmiskillingmusic.jpg
Das DRM im Musikbereich ist jetzt wohl endgültig am Ende. Nachdem EMI ja schon auf den Kopierschutz verzichten will (mehr dazu z.B. in diversen Artikeln auf heise.de) und Musik ohne Kopierschutz u. a. über den iTunes-Store anbieten will, ist jetzt mit Universal Music das nächste der ganz großen Labels nachgezogen – habe ich soeben auf dem Motor-Blog entdeckt.
Kopierschutzfreie Musik soll dann über Amazon vertrieben werden (siehe auch in einem Artikel des Handelsblatt).
Das sind doch gute Nachrichten für meinen iPod – und für alle Musikfans. Bin mal gespannt wann die anderen Labels nachziehen werden…

75 % aller Business-Transaktionen durch Cobol-Anwendung ?

Laut einem Artikel von David Norfolk and Martin Banks auf www.regdeveloper.co.uk wird angenommen, dass 75% aller Business-Transaktionen durch Anwendungen realisiert werden, die in COBOL geschrieben sind. Im finanziellen Sektor sollen es sogar 90 % sein.
Ich habe zwar schon länger gewusst, das COBOL Anwendungen noch weit verbreitet sind, allerdings hat mich die hohe Zahl nun doch etwas überrascht.
Man könnte fast von Glück sprechen, dass ich nun neben J2EE auch COBOL kann :-)
Ansonsten gehts in dem Artikel um die Integration von Legacy-Systemen und die verschiedenen “Integrations”-ansätze:
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